Öde Inhalte verschrecken Kunden

//Öde Inhalte verschrecken Kunden
öde

Öde und einschläfernd ist es, wenn Sie Ihre Kunden, Interessenten und Geschäftspartner häufig mit nutzlosen Inhalten befeuern. Beim Content-Marketing schlägt Klasse Masse.  ( Bild: © Elnur / Fotolia )

Auf einen Blick:
  • Ihre Informationen sollten zu den realen Interessen der Empfänger passen
  • Sprechen Sie mit Kunden und Ihren Vertriebsleuten, um den “Kittelbrennfaktor” zu ermitteln
  • Sehr gefragt sind technische Case-Studies nützliche Checklisten
  • Wenn Sie mit einem Whitepaper Leads generieren möchten, müssen Sie auf den Datenschutz achten

Wie eine schwächelnde Serie wirkt es, wenn Sie Inhalte ständig wiederholen oder Interessenten mit uninteressanten Beiträgen langweilen. Mit einigen Medienformaten können Sie sich in der Informationsflut behaupten. Dazu gehören die technische Case-Study, Checklisten und auch Whitepaper. Doch bei Download-Angeboten gegen Kontaktdaten sollten Sie den Datenschutz beachten.

Ermitteln Sie die wirklichen Interessen Ihrer Empfänger

Vor allen Dingen ist es wichtig, mit Ihren Informationen am realen Interesse der Empfänger anzuknüpfen. Klickraten auf bestimmte Inhalte liefern nur ein unzureichendes Bild. Wie wäre es, wenn Sie direkt mit einigen Vertretern Ihrer Interessengruppen sprechen? Auch die Kollegen aus dem Vertrieb sind gute Informanten, denn sie sie sind oft vor Ort bei den Kunden.

Technische Case-Studies eignen sich auch als Sonder-Drucke

Wenn Sie Anbieter einer technischen Lösung sind, sind Anwendungs-Szenarien und Case-Studies eine Möglichkeit, Ihren potenziellen Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Ist die Fallstudie gut gemacht, wird sie auch gern von Fachmedien aufgegriffen und über deren Kanäle veröffentlicht. Wichtig bei diesem Format ist, dass Sie eine konkrete Anwendung Ihrer Technologie z. B. bei einem Kunden zeigen.

Die Fallstudie muss das Gegenteil von öde sein

Abbildungen und Fotos sind dabei ebenso wichtig wie der Text. Er muss einerseits fachlichen Kriterien genügen, andererseits aber auch an den passenden Stellen journalistisch-unterhaltsam aufbereitet sein. Eine solche Fallstudie können Sie sogar als Sonderdruck herstellen lassen – entweder in Eigenregie oder mit Hilfe eines Mediums, in dem Ihr Beitrag erschienen ist. Ihre Vertriebsleute können das Druckerzeugnis dann mit zu Kundenterminen nehmen.

Checklisten werden gern genommen, wenn sie weiterhelfen

Auch mit nützlichen Checklisten können Sie inhaltlich punkten. Ein weiterer Vorteil: Diese lassen sich meist mit weniger Aufwand erstellen als eine umfangreiche Studie. Wichtig: Die Checkliste muss relevante Inhalte haben. Allgemeinplätze braucht niemand. Ein Beispiel: Sie bieten Firmen Unterstützung bei 4.0-Projekten. Ihre Checkliste könnte Punkte enthalten, die unbedingt vor der Digitalisierung von Prozessen umgesetzt werden sollten.

Leadgenerierung durch Downloads? Achtung, Datenschutz!

Viele Firmen bieten umfangreiche „Whitepapers“ mit konkreten Umsetzungs-Tipps zum Download an. Das Ziel ist die Generierung von Leads. Interessenten sollen ihre Kontaktdaten eingeben und erhalten dann die Datei. Später werden sie auf diesem Weg weiter mit Werbebotschaften „angetriggert“. Durch die neue Datenschutz-Richtlinie werden solche Angebote erschwert. Machen Sie sich kundig, was Sie dabei beachten müssen.