Neu: Qualifikation zum REFA-Industrial-Engineer

//Neu: Qualifikation zum REFA-Industrial-Engineer
REFA-Industrial-Engineer

Der REFA-Industrial-Engineer ist eine neue Qualifikation für Fach- und Führungskräfte. Sie hilft zum Beispiel bei der Umsetzung der digitalen Transformation. REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier erläutert, was dahintersteckt. ( Bild: © Elnur / Fotolia ) (Werbung)

 Auf einen Blick – der REFA-Industrial-Engineer …
  • ist eine wertvolle Zusatzqualifikation für Fach- und Führungskräfte mit Hochschulabschluss
  • kann das Unternehmenssystem, die Prozessorganisation und das Industrial Engineering strategisch aufstellen
  • sitzt häufig an der Schnittstelle zwischen Geschäftsleitung, einzelnen Fachbereichen und den Belegschaftsmitgliedern
  • hat durch sein Überblickswissen verbunden mit Detailkenntnissen die Fähigkeit, 4.0-Wandlungsprozesse umzusetzen
Der REFA-Industrial-Engineer bewältigt Wettbewerbsdruck und kurze Innovations-Zyklen

Lars Pielemeier beschreibt einige aktuelle Herausforderungen für Fach- und Führungskräfte in Unternehmen und Organisationen: „Der Wettbewerbsdruck ist enorm hoch. Hinzu kommen immer kürzere Innovationszyklen. Wer da nicht mithält, kann auf der Stecke bleiben.“ Genau an diesem Punkt setze die neue Qualifikation an. „Der REFA-Industrial-Engineer kann mit seinem Industrial Engineering-Fachwissen dazu beitragen, das Unternehmen strategisch sinnvoll aufzustellen. Und zwar nach innen und außen.“

Mensch und Arbeit harmonisieren

Ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsfähigkeit ist dem REFA-Experten zufolge ein humanorientiertes Produktivitätsmanagement. „Die Arbeitsabläufe müssen gleichzeitig an die Bedürfnisse des Menschen angepasst und wirtschaftlich-effizient sein. Wie diese beiden Punkte unter einen Hut gebracht werden können, ist ein wichtiger Inhalt der Weiterbildungsmaßnahme.“ Hinzu kommen Bausteine wie Führung und Sozialkompetenz. „Der REFA-Industrial-Engineer muss mit allen Ebenen kommunizieren können“, unterstreicht Pielemeier.

Die „Königsdisziplin“ unter den REFA-Qualifikationen ist anspruchsvoll

Zielgruppe der neuen Weiterbildung sind Fach- und Führungskräfte mit Hochschulabschluss. Pielemeier konkretisiert: „Zugangsvoraussetzung ist ein ingenieurwissenschaftliches oder technisches Bachelor- oder Masterstudium.“ Darüber hinaus seien grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich „Industrial Engineering (IE)“ nötig. „Diese sollten vorzugsweise aus einer absolvierten REFA-Grundausbildung oder dem Seminar `REFA-Grundwissen für Führungskräfte´ stammen.“ Alternativ könne der Nachweis von IE-Grundkenntnissen durch ein IE-Studium oder langjährige Berufserfahrung in diesem Bereich erbracht werden.

Und so sind die Rahmenbedingungen

Die Qualifizierungs-Maßnahme umfasst sieben Seminare. Diese finden die an insgesamt 23 Tagen statt. Die Vermittlungsformen sind Vorträge, Übungen, Anwendungszenarien und Planspiele. Ein durchgängiges Fallbeispiel zieht sich als roter Faden durch alle Seminare. Den krönenden Abschluss bildet das Seminar ,,Industrial Engineering in der Praxis – REFA-Modellfabrik“.

Seminare der Weiterbildung zum REFA-Industrial-Engineer Dauer/ Tage
Industrial Engineering in der Praxis – REFA-Modellfabrik 5
Management der digitalen Transformation – Industrie 4.0 3
Managementtechniken und Führungskompetenz 3
Gestaltung von ganzheitlichen Unternehmenssystemen 3
Gestaltung stabiler Prozessketten 3
Produktivitätsmanagement – Fabrik-, Betriebsmittel- und Logistikplanung 3
Produktivitätsmanagement – Personal 3

Weitere Informationen erhalten Sie bei Lars Pielemeier, Tel.: (05 21) 5 21 63 40 oder bei Anja Kleinheisterkamp, Tel: (02 31) 75 81 00 21.

REFA Nordwest e. V.
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