StartseiteMarketingMit Inhalten punkten beim Content-Marketing
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Content-Marketing mit nützlichen Inhalten ist gefragt. Die Aufgabe: in passenden Formaten über die Kanäle kommunizieren, die die Zielgruppen nutzt. Bei der Aufbereitung der Inhalte und der Nutzung der Kanäle ist Planung gefragt. Sonst ist die Glaubwürdigkeit gefährdet. Oder die Botschaft geht ins Leere.

Wer Facebook-Nutzer erreichen möchte, sollte es einfach halten. Humor durch Witze, lustige Bilder, Filmchen … kommt gut an. Bei XING sind hilfreichen Beiträgen in Gruppen gefragt. Ein anderes Format sind Case-Studies. Sie werden in technischen Fachmedien veröffentlicht.

Inhalten die richtige Form geben

Welche Wirkung haben typische Content-Marketing-Formate? Ein paar Beispiele:

Bewegte Bilder – Videos:

Sie sprechen die Gefühle der Empfänger besonders stark an. Und sie haben einen hohen Aufmerksamkeitswert. Sie werden mehr beachtet als Texte und Grafiken. Außerdem: Schwierige Sachverhalte lassen sich einfach und spannend inszenieren.

Karikaturen und lustige Abbildungen:

Sie rufen positive und angenehme Gefühle hervor. Im besten Fall werden diese gedanklich mit der Firma verknüpft, die sie veröffentlicht hat. Es kann aber auch sein, dass sich der Empfänger nur noch an die komische Abbildung erinnert. Der Absender gerät sofort in Vergessenheit.

Kurztexte:

Der Dienst „Twitter“ erzeugt hochwertige Links. Das Portal und ist ein Medium für Austausch und Verbreitung von Informationen in Echtzeit. Vom Nutzerkonto aus können Kurznachrichten versendet werden. Diese dürfen maximal 140 Zeichen lang sein. In die Tweets lassen sich auch Links zu externen Websites einbauen und Fotos hochzuladen. Alle „Follower“ erhalten diese Botschaften.

Gruppenbeiträge:

XING und Fach-Plattformen bieten Foren zu bestimmten Fragestellungen. Dort können Mitarbeiter aus Firmen Kompetenz zeigen. Dadurch machen sie mögliche Kunden indirekt auf das Unternehmen und seine Angebote aufmerksam.

Presse-Information: 

Sie gibt Antworten auf die Fragen „Wer?“, „Was?“, „Wann?“, „Wo?“ und „Warum?“. Ihr Ziel: Journalisten neugierig zu machen, einen Beitrag über das angebotene Thema zu verfassen. Die Wirkung einer Presse-Info ist schlecht vorauszusagen. Denn oft machen die Redaktionen etwas anderes daraus als das, was sich die Absender wünschen.

Fachbeitrag:

Er wird unter dem Namen des Autors veröffentlicht. Ein solcher Beitrag ist werbefrei und enthält Tipps mit Nutzwert für die Leserschaft des Mediums. Dadurch macht der Verfasser auf seine eigene Kompetenz aufmerksam, sichert seinen Expertenstatus und fördert die Reputation seiner Firma.

Whitepaper/kostenlose E-Books: 

Hierbei handelt es sich um kostenlose Ratgeber. Oft müssen Interessierte ihre Kontaktdaten für den Download angeben. Die Empfänger-Adressen werden anschließend genutzt. Und zwar dafür, sie mit weiteren Informationen zu versorgen (Lead-Generierung). Darüber hinaus haben die Publikationen eine ähnliche Wirkung wie Fachbeiträge: Der Verfasser positioniert sich als Experte und Anlaufstelle für das Thema.

Content-Marketing – Inhalten ein neues „Kostüm“ verpassen

Am Anfang des Kommunikationsprozesses müssen Ziele und dazu passende Botschaften herausgearbeitet werden.Beispiel: Ein Institut bietet technische Weiterbildungen an. Die Zielpersonen seiner werblichen Aktivitäten sind einerseits Entscheider in Firmen, anderseits potenzielle Teilnehmer. Oberthema des ganzen ist die Digitalisierung. Denn die Weiterbildungen zielen darauf, Mitarbeiter fit für 4.0-Prozesse zu machen. Die erste Frage ist: Welche Ausgangssituation oder Probleme beschäftigen die beiden Kernzielgruppen, die mit dem Weiterbildungsangebot gelöst werden können?

Entscheider:

Sie wollen, dass ihre Mitarbeiter 4.0-Prozesse tragen. Sie sollen in der Lage sein, mit neuen Technologien umzugehen. Möglicherweise suchen die Führungskräfte hierzu Rat. Passende Content-Formate: Fachbeiträge, Whitepaper und Gruppendiskussionen. Der Inhalt sollte sich um die Frage der Auswirkungen von 4.0 drehen. Und darum, was Mitarbeiter können müssen – und was Führungskräfte am besten tun, um sie für den Wandel „ins Boot“ zu holen. Dadurch bilden sich Anknüpfungspunkte, um auf die Weiterbildungsangebote hinzuweisen.

Potenzielle Teilnehmer: 

Sie interessieren sich für ihre berufliche Zukunft. Vielleicht haben sie Angst, durch neue Technologien abgehängt zu werden. Passende Content-Formate: Kurze Videos, unterhaltsame und mit abwechslungsreichen Bildern versehene Texte (z. B. per Facebook, Flickr, …). Wichtig sind hier Verständlichkeit und Eingängigkeit. Botschaft: „Du kannst etwas tun, um deine Zukunft zu sichern. Bilde dich weiter – und du bist fit für deine Zukunft 4.0.“

Mit Inhalten überzeugen – auf den richtigen Mix kommt es an!

Keiner dieser Bausteine funktioniert für sich allein. Denn alle Content-Marketing-Maßnahmen müssen ineinander greifen. So potenziert sich deren Wirkung. Eine Einzelaktion verpufft.

 

 

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